ist der Titel des Vortrages, den Olaf Hinz am 6. Oktober um 18.00 Uhr in der Commerzbank AG in Frankfurt hält.
Die Praktiker kennen das: Manche Projekte starten hoffnungsvoll, aber verkommen dann zum Abarbeiten einmal beschlossener Pläne, zu einem reinen Windfänger oder gar zum Widerstandnest. Das gilt besonders, wenn aus der Linie die Ziele torpediert werden und dennoch das Projekt einfach weiter abgewickelt wird.
1) Prozesse steuern statt Themen exekutieren – Die Mikropolitik von Projekten
Projektmanagement ist die Kunst, ein hehres Ziel in unbekanntem Fahrwasser in neuer Weltjahresbestzeit zu erreichen. Solch ein Vorhaben ist nicht bis ins Detail (Arbeitspaket) und auf die Minute planbar; und trotzdem wird der typische Projektmanager rund 80% seiner Arbeitszeit vor Projektbeginn genau damit verbringen: Projektpläne und GANTT-Diagramme zu zeichnen…Dies ist nicht ausreichend. Was es braucht, ist ein klarer Blick auf:
-
|
Die persönlichen Interessen der Beteiligten – sie steuern die Motivation
|
-
|
Befürworter und Gegner des Projekts – sie erzeugen Rückenwind oder Gegenwind
|
-
|
Offizielle und inoffizielle Ziele – beide gehören auf den Tisch
|
2) Interessen managen statt Konflikte schlichten
Jedes Projekt führt zu Interessenskonflikten. Also wäre das Ausbleiben von Widerständen besorgniserregend - ihr Auftreten jedoch zu erwarten. Schlichtet der Projektmanager nur Streit, bleiben unausgesprochene Interessen im Hintergrund - und wirken weiter gegen das Projekt. Stattdessen braucht es zeitsparendes Projektmanagement mit:
-
|
dem Willen, Widerstand und Streit als Energiequelle zu nutzen,
|
-
|
dem Blick, Gruppendynamik zu erkennen, bevor sie sich Bahn brechen muss
|
-
|
der Kraft, Interessengegensätze und Konflikte in professionelle Burgfrieden zu führen, um stabil am Projektziel zu arbeiten.
|
Der Eintritt ist frei
und Gäste sind willkommen. Um die Planung zu erleichtern, melden Sie
sich bitte an unter frankfurt@gpm-ipma.de