Die Ausgangssituation
In einem Team von 5 Mitarbeitern und einem Leiter in der Verwaltung eines großen international tätigen Mineralölvertriebs mit 3.000 Mitarbeitern, sank die Leistungsfähigkeit immer mehr ab. Interne schwelende Konflikte verhinderten ein effizientes Arbeiten. Die Reputation der Abteilung innerhalb des Unternehmens war stark gefährdet. Über eine Auflösung wurde an übergeordneter Stelle bereits nachgedacht.
Hinzu kamen gesundheitliche Probleme einzelner Mitarbeiter durch den bereits länger schwelenden Konflikt und drohender Know-How-Verlust durch die Gefahr einer potentiellen Abwanderung von qualifizierten Mitarbeitern mit hohem Spezialwissen.
Der Auftrag an uns: Die Konflikte sollten bearbeitet und bewältigt werden.
- Das Klima innerhalb der Abteilung sollte sich maßgeblich verbessern.
- Die Leistungsfähigkeit des Teams sollte gesteigert und die Abwanderung qualifizierter Mitarbeiter gestoppt werden.
- Krankheitsbedingte Ausfälle sollten minimiert werden.
- Eine Auflösung der Abteilung sollte verhindert werden.
Das haben wir gemacht
Mehrere Schritte waren für ein erfolgsversprechendes Ergebnis hilfreich:
- In einem Vorgespräch mit dem Teamleiter und seiner Vorgesetzten trafen wir Vereinbarungen über die nächsten Prozessschritte. Auch wurde ein regelmäßiger Jour fixe zwischen den beiden als begleitendende Aktivität innerhalb der Organisation vereinbart. Im Anschluss fand ein Vorgespräch mit den Mitarbeitern statt. In diesem Schritt wurde deutlich, dass sich das Team bereits in einer hohen Stufe der Konflikteskalation befand.
- Als nächster Schritt wurden zwei Workshops mit dem gesamten Team vereinbart. Hier wurden die Konflikte angesprochen, um eine Klärung der Situation herbeizuführen mit dem Ziel, eine Vereinbarung für die Arbeit in der Praxis herzustellen.
- Wir führten ein zusätzliches Gespräch mit dem Teamleiter und einem Mitarbeiter des Teams, der eine Schlüsselrolle in dem Konflikt spielte.
- Zum Abschluss erfolgte ein Review-Workshop mit dem gesamten Team unter Einbeziehung des Bereichsleiters.
Das Ergebnis
- Durch die hergestellte Transparenz der Kommunikationswege konnten die übergeordneten Führungsprozesse deutlich gemacht werden.
- Innerhalb eines Zeitraumes von 6 Monaten konnten Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten innerhalb des Teams geklärt werden.
- Das Team fand durch wieder hergestellte Prozesssicherheit zur alten Leistungsfähigkeit zurück.
- Die krankheitsbedingten Ausfälle und die Abwanderung von Mitarbeiterexpertise wurden minimiert.
- Das Team kann mit erworbenen Strategien zur eigenständigen Problemprophylaxe zur Konfliktminimierung beitragen.