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„Was kann ich gut – was mache ich gerne?“ (Entwicklungsprogramm für Quereinsteiger)
Die Ausgangssituation
Ein Konzern (Energiebranche) stellte seinen Mitarbeitern ein breites Spektrum ausgereifter Weiterbildungsangebote zur Wahl. Doch ein spezifisches Entwicklungsprogramm für Quereinsteiger, die aus anderen Firmen in das Unternehmen gewechselt waren, fehlte in diesem reichhaltigen Angebot.
Ein systematisches Programm für die Gruppe der Quereinsteiger war sehr wichtig, um sie optimal in das Unternehmen zu integrieren. Allerdings unterschieden sich diese Mitarbeiter in Ausbildung, Alter und auch bisherigen Erfahrungen mit Fortbildungen stark. Darüber hinaus wusste noch keiner von ihnen, ob er eher den Weg einer fachlichen Laufbahn einschlagen oder lieber Führungsaufgaben übernehmen würde.
Kurzum: Ein Entwicklungsprogramm, abgestimmt auf das jeweilige Potenzial der Quereinsteiger, musste erarbeitet werden.
Entsprechend vielfältig waren die Anforderungen:
- Teilnehmer unterschiedlichster Hintergründe und Vorerfahrungen in mehreren Modulen qualifizieren.
- Modelle und Theorien, aber auch Reflexion und Beratung bieten, um erfolgreiches Arbeiten gezielt zu fördern.
- Eine Laufbahn-Ausrichtung für jeden Teilnehmer herausarbeiten.
Das haben wir gemacht
Wir orientierten uns an der Hypothese „Wirklich erfolgreich wird ein Mensch nur sein, wenn er das, was er tut, gut kann und gerne tut.“
Es kam darauf an, die Fähigkeiten der einzelnen Teilnehmer zu schulen und zugleich die Erkenntnis zu fördern, welche Aufgaben sie motivierten. Dafür arbeiteten wir praxisorientiert an den Alltagsaufgaben und Fragen der Quereinsteiger. Viele Beratungsgespräche durch die Berater und auch durch Kollegen halfen ihnen, die eigenen Qualitäten zu reflektieren und persönliche Ziele zu definieren.
Zwei Highlights rundeten das Gesamtkonzept ab:
- Der eigene Karriereanker: Was sind meine grundlegenden Motive, die mich für meine Arbeit antreiben? Was sind die wesentlichen Bedingungen, die ich brauche, um meine Arbeit gerne zu tun? Die eigenen Präferenzen und die Vielfalt der verschiedenen Motive zu reflektieren, half den Quereinsteigern, ihren Arbeitsstil und Aufgabenbereich entsprechend zu prüfen.
- Kollegiale Beratung: Neu für die Teilnehmer war die Methode der kollegialen Beratung. Ein strukturiertes Verfahren diente dazu, individuelle Anliegen zu analysieren. Statt schneller Ratschläge bekam der „Fallgeber“ so einen Strauß von Eindrücken, Rückmeldungen und Empfehlungen, aus denen er neue Handlungsoptionen für sich ableiten konnte. Und die Kollegen in der Beraterrolle stellten dabei fest, dass jedes Anliegen auch ihr eigenes sein könnte und sie durch die Beratung selbst ebenso profitierten – ein persönlicher Kompetenzgewinn für alle Beteiligten!
Das Ergebnis
Eine erste Gruppe übernahm die Pilotfunktion. Mit ihrer Hilfe konnten wir Inhalte und Format der Module noch spezifischer auf den Bedarf der Quereinsteiger abstimmen. In den nachfolgenden Gruppen bewährte sich das Konzept bereits. Die Feedbacks der Teilnehmer und Vorgesetzten zeigten, dass die gewählten Inhalte, die Arbeitsform und die Reflexion das eigene Handeln wie gewünscht unterstützten.
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Im Februar 2012 startet unsere neue Führungskräfte-Professionalisierung
"Führen durch...
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© Beratergruppe HRD-Hamburg, 2011
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