Die Ausgangssituation
In der Zentrale eines international agierenden IT-Unternehmens: Das aktuelle Projekt hatte höchste Priorität für die Geschäftsführung. Aber: Die Projektleitergruppe, bestehend aus dem Abteilungsleiter und seinen drei Teamleitern, rieb sich in Konflikten auf und blockierte damit den weiteren Fortschritt. Um Zuständigkeiten, Rollen und Arbeitsaufträge wurde heftig gestritten, Führungsaufgaben wurden stark vernachlässigt, gegenseitiges Misstrauen breitete sich aus, die Stimmung der Mitarbeiter litt erheblich und zu guter Letzt konnte der einem wichtigen Kunden zugesagte Termin nicht eingehalten werden – eine festgefahrene Krise.
Unsere Aufgabe lautete: Das zerstrittene Managementteam sollte wieder miteinander arbeitsfähig und damit handlungsfähig werden!
Dafür galt es, Aufgaben, Kompetenzen und Bereiche klar untereinander aufzuteilen. Eine einheitliche Führungslinie sollte den Mitarbeitern wieder Orientierung geben und zu neuer Motivation beitragen. Das Projektteam musste sich unbedingt bewähren, um das Vertrauen des wichtigen Kunden und der Geschäftsführung zurückzugewinnen.
Das haben wir gemacht
Die Situation war bereits verhärtet. Die Betroffenen misstrauten sich gegenseitig derart, dass sie nicht mehr in der Lage waren, offen miteinander zu reden. Deshalb führten wir zunächst Einzelgespräche mit folgenden Zielen:
- Die Beteiligten dafür zu öffnen, sich wieder auf die anderen Teammitglieder einzulassen.
- Jedem Einzelnen seine Wünsche, Erwartungen und Themen bewusst zu machen und sie klar zu formulieren.
Dank der neu gewonnenen Bereitschaft, sich auf eine Mediation einzulassen, konnten wir anschließend mehrere Teamtreffen mit folgenden Inhalten durchführen:
Das Team erarbeitete die zu diskutierenden Sachthemen.
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- Durch gegenseitiges Feedback konnten Ärger und Vorbehalte aus dem Weg geräumt werden.
- Die Gruppe handelte die neue Rollenwahrnehmung und Form der Zusammenarbeit aus; die zentrale Frage dabei: „Was störte bisher und wie sollte es besser sein?“
- Zuständigkeiten und Unterstützungs-Möglichkeiten wurden vereinbart. Jeder verpflichtete sich, sich künftig daran zu halten.
- Die Gruppe entwickelte Strategien, um das Projekt voran zu bringen und vor allem die Kundenbeziehung erneut vertrauensvoll zu gestalten.
- Für die Führungskräfte wurden Strategien aufgestellt, um die Mitarbeiter adäquat zu betreuen, ohne das Projekt zu vernachlässigen
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Das Ergebnis
Missverständnisse wurden aufgeklärt, Misstrauen abgebaut. Das Managementteam erkannte bisher konfliktträchtige Verhaltensweisen und änderte sie. Und schuf somit wieder eine solide Basis für die konstruktive Zusammenarbeit. Alle vier Leiter schenkten ihren Mitarbeitern wieder die notwendige Beachtung durch Termine, Arbeitsaufträge und Rücksprachen und zeigten sich einig sowie kooperationsbereit.
Dank dieser Entwicklungen änderte sich auch das Auftreten dem Kunden gegenüber: Es war wieder einheitlich und professionell.
Das Projekt blieb anspruchsvoll, die Herausforderungen jedoch lagen nun nicht mehr in der internen Zusammenarbeit, sondern in der Sache.